Sprachenschule auf der Insel Ischia, Süditalien: Italienisch, Englisch, Deutsch, Russisch, Spanisch, Französisch
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KULTUR
Die Insel Ischia, weltweit bekannt für ihre thermalen Ressourcen und ihre natürliche Schönheit, hat ein kulturelles Erbe dem großen Respekt und Interesse zollt.

Die erste griechische Kolonie im Westen, war im Laufe der Jahrhunderte Gastgeber von Völkern, die Geschichte gemacht haben, was nicht nur bei ihren Nachkommen Spuren hinterlassen hat. Abgesehen von den archäologischen Stätten von San Montano und Punta Chiarito, ist auch das architektonische Erbe interessant, das circa hundert Kirchen, mittelalterliche Türme und ein Schloss auf einem Felsen, das durch eine Brücke mit der Insel verbunden ist, zählt. Das Schloss beherbergte in all den  Jahrhunderten Persönlichkeiten wie Vittoria Colonna, sowie politisch Verstossene, in dem inzwischen geschlossenen Bourbon Gefängnis. Jedoch zum-Jahrhundert der Aufklärung gehören die schönsten Villen der Insel Ischia. Insbesondere in Ischia und Forio befinden sich Exemplare von großem historischen und künstlerischen Interesse, wie der königliche Palast, jetzt die Thermalbadeanstalt vom Militär, der Palast Biondi und der Palast Covatta in Forio.

Mehrere berühmte Personen haben sich zwischen dem achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert auf der Insel Ischia aufgehalten. Einer von ihnen war Paul Buchner, der sein Werk "Haus auf Ischia", übersetzt ins Italienische von Nicola Luongo und herausgegeben von Imagaenaria im Jahr 2002, der Insel widmete. Zu den berühmten Menschen, die in der ersten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts auf der Insel lebten, gehörte auch Giuseppe Garibaldi, der auf die Insel gekommen war um die Wunden von Aspromonte zu heilen,und in Casamicciola bei der Sentinella in der Villa Zavota blieb, welche heute für die Öffentlichkeit geschlossen und im Besitz der Familie Parodi Delfino ist.

Das Neunzehnte Jahrhundert hat ein tragisches Zeichen mit dem Erdbeben von 1883 hinterlassen, wobei die Casamicciola Therme eingeebnet wurde. Unter den vielen Menschen, die ihr Leben an diesem Tag verloren haben sind einige Familienangehörige von Benedetto Croce.
Das zwanzigste Jahrhundert ist ein Wendepunkt in der Geschichte der Insel mit dem Übergang von der Landwirtschaft zum Tourismus und dem Ende einer Welt, die an vielen Orten noch eine "reine" Welt ist. So flüchteten  nach Ischia berühmte Persönlichkeiten der Weltkultur. Viele entschieden sich für das Licht von Forio, unterhaltsam und bezaubernd für Nordische Maler, wie Eduard Bargheer. Mythisch die Rivalität, real oder imaginär, zwischen dem teutonischem Maler und dem englische Dichter Wystan Hugh Auden, der einige seiner Arbeiten auf Ischia anlegt, wie ‘Petition’, einige Gedichte und das berühmte ‘Goodbye to the Mezzogiorno’. Die Liste ist wirklich sehr lang und interessant. Die Veränderung setzt sich ab Mitte der sechziger Jahre in die Tat um, denn dann flüchten viele dieser berühmten Leute, die von dem rasenden Wachstum der Gegend,  die Angelo Rizzoli und Malcovati viel zu verdanken hat, und den vielen Menschen enttäuscht sind. Das Angesicht der Insel verändert sich rasch, die Anzahl der Touristen steigen, der Tourismus wird zum Protagonisten und fegt Jahrhunderte der Geschichte davon. Aber nach Jahren der mutwilligen Korrosion der kulturellen Seele der Insel, sehen wir eine Trendwende,  mit dem Wiedererlangen der Erinnerung und vorallem der Wiederentdeckung von uns selbst und unserer Identität.

Der Gedanke fliegt zu den interessanten Initiativen  der Antoniana Library of Ischia, zu dem Verein Sadula, dem Zentrum für Historische Studien D'Ambra,  zu allen individuellen und kollektiven Initiativen, die versuchen ein konstruktiveres  Bild der Insel Ischia wieder zu beleben, dem Ischia, das die Griechen im Westen begrüsste.
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